Wippingen

Die evangelische Kirche in Wippingen

 

Sitzplätze: für ca. 160 Personen

 

Text nach Gerhard Müller, Zu Unserer Lieben Frau, erhältlich in der Kirche in Wippingen.

(Die Bilder können durch Anklicken vergrößert werden.)

Evangelische Kirche Wippingen

 

Die Kirche in Wippingen "Zu Unserer Lieben Frau" wurde 1472 erbaut.

Die heutige Evangelische Kirche liegt leicht erhöht über dem Dorfplatz - heute Ofenplatte genannt. Früher war hier die Dorfhüle. Bereits 1417 findet sich die urkundliche Erwähnung einer Kapelle in Wippingen. Sie stand vermutlich dort, wo sich später die Hüle befand.

Es handelt sich um einen einfachen Bau mit einem hohen Dach und einem Turm, der das Dach nur wenig überragt.

Fresko an Nordwand

Weihekreuz

Die Wandfresken stammen aus den Jahren ab 1490. Hier an der Nordwand ist eine Schutzmantelmadonna zu sehen.

 

 

 

 

 

"Zu Unserer Lieben Frau" ist die Übersetzung von ital. Madonna. Die Kirche trägt den Namen, da sie der Jungfrau Maria geweiht wurde. Man sieht hier eines der zwölf Weihekreuze. An diesen Orten wurde die Kirche geweiht.

Blick aus dem Kirchenschiff

Hochaltar

Erntedank 2017

Der Marianaltar von 1505 gelangt nach 1531 als Folge des Bildersturms im Ulmer Münster nach Wippingen.

Er stand ursprünglich an der Nordwand. Bei der Kirchenrenovierung 1950 wurde er in den Chor versetzt.

 

 

Taufstein von 1973

Der Taufstein ist von 1973. Er wurde von Lothar Würker entworfen und von Pfarrer Carl Tempel gestiftet. 

Orgel von 1950 an der Südwand

Die neue Orgel von 1950 ersetzte eine Orgel von 1844.

Empore Wippingen

Der Blick vom Altar zur Empore. Die Emporebrüstung wurde 1861 von Friedrich Dirr nach der Art der Ulmer Dorfkirchen mit Bildern der zwölf Apostel geschmückt. 

Zweiter Advent 2017

Und immer wieder kommen Menschen zusammen - wie hier beim Advent im Dorf 2017 zum Konzert des Wippinger Kirchenchors.

Fenster in Sakristei

Nur selten bekommt man als GottesdienstbesucherIn dieses wunderschöne Fenster zu sehen. Es ist in der Sakristei: Mose und der Durchzug durchs Schilfmeer (links) und Jona aus dem Bauch des Wals gespuckt (rechts).

Rundfenster an der Nordwand

Der Alltag in ein anderes Licht gestellt ...

Regenbogen über Wippingen

Bis heute ist Wippingen konfessionell gespalten. Das rührt daher, dass ein Teil Wippingens zu Ulm gehörte. Ulm führte zwischen 1531 und 1535 für seine Wippinger Untertanen die Reformation ein. Der andere Teil Wippingens gehörte zum Kloster Söflingen, das katholisch blieb. Bis zur Reformation gehörte die Kirchengemeinde zu Herrlingen. Nach der Einführung der Reformation wurde der evangelische Teil Wippingens mal von den Pfarrern in Asch versorgt, mal von Lautern.

1579 wurde in Wippingen eine eigene Pfarrstelle geschaffen. Lautern wurde Wippingen zugeordnet. 2013 wurde die Pfarrstelle Wippingen aufgelöst und mit Lautern der Pfarrstelle Asch-Sonderbuch zugeordnet. Die evangelische Kirchengemeinde Wippingen mit Lautern hat 467 Gemeindeglieder.

Räume für Gruppen und Kreise

Gemeindehaus und ehemaliges Pfarrhaus

Gemeindehaus Wippingen 

Für die Belegung des Gemeindehauses zuständig ist Katja Di Maiuta (hier unter "Ansprechpartner" - "Raumpflege")

 

Ausführliche Literatur zu Kirchen- und Dorfgeschichte Wippingens ist über das Pfarramt Asch erhältlich. 

Wippingen hat zusammen mit Lautern ca. 525 evangelische Kirchengemeindeglieder.